Sehstärkenmessung
Die sorgfältige Sehstärkenmessung nach augenärztlichen Maßstäben im Augen-Gesundheits-Institut ist die Voraussetzung für Ihre optimale Sehhilfenversorgung, sei es mit Brillen oder Contactlinsen.
Wie funktioniert die Sehstärkenmessung – in der Fachsprache „subjektive Refraktion“?
Der Untersucher befragt den Brillenpatienten nach seinen Seh-Eindrücken während er die Stärken z.B. mit einer Messbrille planvoll wechselt – dabei gibt es nur drei Antworten: besser, schlechter oder gleich scharf. Für den Patienten verwirrend ist, daß dabei die Schärfe wechselt und zeitweise abnimmt, entgegen der Erwartung des Patienten. Tatsächlich geht es nur darum spontan zu antworten, um am Ende die beste Sehstärke und Sehschärfe zu erzielen. Je weniger Sie nachdenken und sich auf die Schärfeeindrücke konzentrieren, desto besser das Ergebnis.


Dazu können Trageversuche beitragen, wenn die Verträglichkeit von neuen Sehstärken gesichert werden soll.
Trageversuche werden in den Geschäftsräumen mit Sehstärken für die Nähe und Ferne vorgenommen, etwa 10-20min lang. Dabei helfen Ergebnisse aus augenärztlichen Untersuchungen die optimalen, verträglichen Sehstärken zu ermitteln.
Ein wichtiger Tipp für Patienten mit trockenen Augen: für gute Ergebnisse der Sehstärkenprüfung: achten Sie auf die Befeuchtung Ihrer Augen vor und bis zur Sehstärkenmessung mit Tränenersatzmitteln, 3-5xtäglich beide Augen.
Warum ist das so wichtig? bei der Prüfung der Sehstärken kommt es darauf an, daß Sie kleine Änderungen der Sehschärfe schnell, sicher und reproduzierbar erkennen. Das wird durch eine schlechte Befeuchtung der Hornhaut vereitelt. Es kommt zu falschen Angaben und damit zu suboptimalen oder sogar schlechten Sehstärkenergebnissen.
Augenoptiker kämpfen regelmäßig damit, daß sie den Einfluss des Tränenfilms nicht direkt erkennen können wie der Augenarzt. So kommt es, daß Kunden mit manchen Brillenstärken nicht zufrieden sind und sich an einen Augenarzt wenden.
